News & Events

02. August 2019

Die Industrie kommt ins Dorf – Nano(Sur)Face errichtet ersten Standort in Bombelhausen

Mit großer Freude können wir verkünden, dass der geplante Industriestandort in Bombelhausen nun endlich - nach langem Ringen - gebaut werden darf!

Die vergangenen Wochen stellten sich für unsere Firma als richtungsweisend heraus. Dem von uns gewählten Industriestandort in Bombelhausen wurde nun endlich, nach langem Ringen, die Baugenehmigung erteilt und wir freuen uns auf den in neuem Glanz erstrahlenden Standort.

In einem lange andauernden Prozess, zeigte sich am Ende doch deutlich, welch großes Potential in dieser Neuansiedlung für die Bewohner, die Stadt und die Umgebung steckt. Was auch letzten Endes die anfänglichen Gegner überzeugte. Zudem konnten alle Bedenken gegenüber der Umweltverträglichkeit durch die Behörden beseitigt werden.
Mit großer Zuversicht und Vorfreude blicken wir als Nano(Sur)Face also in die Zukunft. Zudem will sich die Firma bei der Stadt Bombelhausen und allen Befürwortern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken – gemeinsam sind wir die Zukunft!


16. Mai 2019

Stellungnahme zur Entwicklung im Bezug auf Industriestandort Bombelhausen

Um Missverständnissen vorzubeugen möchten wir darauf hinweisen, dass sich die aktuelle eingereichte Klage nicht explizit gegen Nano(Sur)Face richtet, sondern sich allgemein mit dem Industriestandort Bombelhausen befasst. Wir weisen nochmals auf die mit dem Industriepark verbunden großen Chancen für Bombelhausen und den Kreis Trübingen hin. Der Gerichtsverhandlung gegenüber sind wir positiv eingestellt da im Planfeststellungsverfahren bereits alle Szenarien geprüft wurden und der Bau als unbedenklich eingestuft wurde. 



16. Mai 2019

Nachwuchs im Hause Columna

Stolz dürfen wir verkünden, dass unser Pressesprecher Carlo Columna Vater von zwei gesunden Töchtern namens Bibi & Tina geworden ist. Aufgrund des damit verbundenen Vaterschutzes müssen wir somit leider einige Zeit auf unseren hoch geschätzten Pressesprecher verzichten.

Um jedoch weiterhin hochprofessionelle und transparente Informationsweitergabe an unsere Kundinnen und Kunden zu gewährleisten, hat die Firmenleitung keine Kosten und Mühen für die Neubesetzung dieser Stelle gescheut. Mit Steffanie Seibirgit als neue Pressesprecherin erhält Nano(Sur)Face eine auch schon in Regierungskreisen tätige und damit sehr erfahrene neue Mitarbeiterin.



09. Mai 2019

Beitritt zum Industieverband VIC (Verband industrieller Chemie)

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass unser innovatives Unternehmen in den Verband industrieller Chemie aufgenommen wurde. Im Zuge der Zusammenarbeit wird unserem Team der hoch kompetente Berater Leopold Bösshaft zur Seite gestellt.

 

Wir freuen uns auf eine fruchtbare Kooperation!



25. Juli 2018

Bürger entscheiden sich für den Bau unseres Standorts Bombelhausen

Am vergangenen Freitag fand im Anschluss an eine Podiumsdikussion der Bürgerentscheid über den Bau des Industriegebiets bei Bombelhausen statt. Wir freuen uns, dass sich die Mehrheit der Bürger für unser Projekt ausgesprochen hat. Damit können wir die nächste Phase des Planfeststellungsverfahrens einleiten. Geplanter Baubeginn ist im Herbst diesen Jahres. Wir bedanken uns für die produktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und blicken optimistisch in die Zukunft des Standorts Bombelhausen.



12. Juli 2018

Pressekonferenz zum Neuen Nano(Sur)Face Standort Bombelhausen

Letzten Freitag stellten sich unser Pressesprecher Carlo Columna und Forschungsleiter Andreas Fischer in einer Pressekonferenz den Fragen zum neuen Firmenstandort bei Bombelhausen. Zur Konferenz erschienen Vertreter der Politik, lokalen Presse und der Bürgerbewegung Na-No. Dabei sind wir im aktiven Dialog auf allgemeine Fragen zum geplanten Werk, wie auch auf kontroverse Themen zum Standort eingegangen.

Zu Beginn sprach die Vertreterin der Bürgerbewegung Verónica Rana mögliche Umweltrisiken und den aktuellen Chemieunfall in Sellyfields an. Sie betonte dabei ihr Misstrauen gegenüber der Firma Nano(Sur)Face. Herr Fischer erklärte hierauf, dass es sich bei dem neuem Werk um ein abgeschlossenes System handeln wird. Hierbei wird das technische Gas Schwefelhexafluorid, welches zur Herstellung der Oberflächenbeschichtungen eingesetzt wird, recycelt und gelangt somit nicht in die Umwelt. Zudem ist dieses gesundheitlich unbedenklich und wird schon seit Jahrzehnten in der Halbleiterindustrie zur Herstellung von Computerchips, wie sie in Smartphones und Tablets vorkommen, eingesetzt.

Frau Rana ging auch auf mögliche gesundheitliche Risiken für die Blähfrösche um Bombelhausen ein. Hierzu betonte Herr Fischer, dass die Beschichtungen der Firma Nano(Sur)Face nicht reaktiv sind und somit nicht in tierischen oder menschlichen Zellen mit anderen Stoffen reagieren. Dazu verglich er die diese Beschichtungen mit Silber Nanopartikeln, welche durch freigesetzte Silberionen Bakterien chemisch abtöten, wohingegen die Oberflächen von Nano(Sur)Face Bakterien mechanisch töten, wobei keine Chemikalien frei werden.

Zuletzt äußerte Rana noch Bedenken, Bakterien könnten unspezifisch abgetötet werden. Fischer erklärte, dass nur gezielt Produkte beschichtet werden, welche durch eine Kontamination mit schädlichen Keimen eine akute Gefahr für die Gesundheit des Anwenders darstellen. Wie beispielsweise bei Protesen, welche nach der Operation den immungeschwächten Patienten in Lebensgefahr bringen können, falls auf ihnen pathogene Keime leben.

Anschließend sprach Albert Fent, vom Trübinger Wochenblatt, die kritische Haltung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) zu Nanosilber an. Zur Frage, ob sich diese kritische Haltung allgemein auf die Nanotechnologie auswirkt, antwortete unser Forschungsleiter, dass er keine Bedenken habe, solange diese Thematik differenziert betrachtet werde. So wird im Schreiben des BfR vor der Ausbildung von Resistenzen gegen Nanosilber gewarnt. Da solche Resistenzen auch bei der Gabe von Breitbandantibiotika auftreten, ist es nur umso wichtiger, verschiedene Mittel zur Bekämpfung von Keimen zu haben, damit klassische Antibiotika ihre Wirkung behalten. Und eine vielversprechende Alternative bieten die Beschichtungen unserer Firma.

Die nächste Frage stammte von einem besorgten Bürger, der Bedenken über die Kontaminierung von Fischbeständen durch Nanooberflächen ansprach. Wie Herr Fischer erklärte, bildet sich bei der Zerkleinerung der Beschichtungen Silikatstaub, wie er etwa auch beim Aneinanderreiben von Sandkörnern am Strand entsteht und somit unbedenklich ist. Der angesprochene Vergleich mit Mikroplastik sei hierbei nicht passend, da es sich um ein anderes, natürlich nicht vorkommendes Material handelt.

Zudem äußerte Frau Rana noch die Angst, dass Nano(Sur)Face aufgrund der Heirat zwischen einer Verwandten der Geschäftsführerin Julia Rieder und dem Geschäftsführer der Firma Argfrau anfangen könnte, Militärforschung zu betreiben. Von einer geschäftlichen Beziehung zwischen Argfrau und Nano(Sur)Face distanzierte sich Herr Columna im Namen der Firma ausdrücklich und Herr Fischer fügte hinzu, dass es mit seinem Forschungsteam und ihm keine Militärforschung bei Nano(Sur)Face geben wird.

 

Zum Ende der Konferenz sprach Herr Columna auf die Frage von Herrn Fent zur Zukunft von Nano(Sur)Face noch an, dass langfristig in Bombelhausen und Trübingen eine Bündelung der Kompetenzen im Bereich der Nanotechnologien geplant ist. Dies wird den Standort und die Region für Forschung und Industrie noch interessanter machen. Abschließend kommentierte Herr Columna, dass der neue Standort für Trübingen, die Universität und die Region überwiegend Vorteile mit sich bringen wird und betonte die Bereitschaft zu einem offenen Dialog, um mögliche Bedenken zu dem neuen Standort aus dem Weg zu räumen.


 


12. Juli 2018

Antibac 3000: Die Alternative zu Nanosilber

Der Einsatz von nanopartikulärem Silber in antimikrobiellen Anwendungen steht nach einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR) erneut in der Kritik. Silberhaltige Partikel werden unter anderem zur Konservierung von Lebensmitteln, Kosmetika und anderen Alltagsgegenständen genutzt. Das BfR erneuerte die Warnung von 2009, dass die großflächige Anwendung von Nanosilber die Entstehung von Resistenzen fördert und auch der Einfluss auf den Menschen noch nicht ausreichend erforscht sei. Darum wird dazu geraten, auf den Einsatz von Nanosilber zu verzichten, falls übliche Hygienemaßnahmen die Produktsicherheit gewährleisten können.

Eine Alternative zu Nanosilber stellt unser Produkt Antibac 3000 dar. Dabei wird komplett auf den Einsatz von silberhaltigen Verbindungen verzichtet. Stattdessen bestehen unsere Oberflächenbeschichtungen aus chemisch stabilem Siliziumdioxid (SiO2) – demselben Stoff, der in Sand und Glas allgegenwärtig ist. Besonders ist dabei die Struktur der Oberfläche: Durch mikroskopisch kleine Spitzen werden Bakterien mechanisch so verändert, dass sie absterben, während der Mensch die nanoskaligen Erhebungen nicht einmal ertasten kann. Dagegen wirkt Nanosilber auf chemische Weise durch die Abgabe von Silberionen in die Umgebung, die dann von Mikroorganismen aufgenommen werden können und sie vergiften. Von den Bedenken bezüglich Nanosilber Rückschlüsse auf andere Produkte zu ziehen, ist also aufgrund der verschiedenen Wirkungsweisen falsch.

Somit wird ein entscheidender Vorteil klar, der Antibac 3000 gegenüber Nanosilber auszeichnet: Der antibakterielle Effekt bleibt nur auf den Kontakt mit der SiO2-Oberfläche beschränkt. Wird diese wieder entfernt, verschwinden auch deren Effekte sofort. Die Silberionen dagegen lösen sich in der Umgebung der Oberfläche und können sowohl von Mikroorganismen als auch vom Menschen aufgenommen werden. Zudem sind auch die Abbauprodukte der SiO2-Oberflächen aufgrund ihrer chemischen Stabilität weitaus unbedenklicher als silberhaltige Verbindungen, deren Einfluss auf Mensch und Tier noch nicht abschließend erforscht ist, wie das BfR anmerkt.

Im Gegensatz dazu betrifft die Entstehung von Resistenzen, die vom BfR als Hauptkritikpunkt angeführt wird, natürlich potentiell auch unsere Produkte. Da der Wirkmechanismus von Nanosilber aber grundsätzlich verschieden ist als der von Antibac, beeinflussen die Silberresistenzen unsere Produkte nicht, genauso wie durch den Einsatz unserer Produkte entstehende Resistenzen keine Einschränkungen für die Verwendung von Nanosilber bedeuten würden. Bisher wurden allerdings, im Gegensatz zu antibakteriellem Silber, keine Resistenzen gegen unsere SiO2-Oberflächen nachgewiesen. Somit stellen unsere Oberflächenbeschichtungen eine wichtige Alternative zum Einsatz von Nanosilber und auch Antibiotika dar und können dazu beitragen deren Einsatz zu verringern und so der Entstehung von Resistenzen vorzubeugen.

Abschließend wollen wir also festhalten, dass die Erforschung und Entwicklung von alternativen, antimikrobiellen Substanzen und Oberflächen eine enorm wichtige Rolle einnehmen, um unseren hohen Gesundheitsstandards weiterhin gerecht zu werden, wenn vermehrt neue, multiresistente Keime auftreten. Dazu fühlen wir, die Firma Nanosurface, uns verpflichtet und werden auch in Zukunft unsere Expertise nutzen, um neue Oberflächentechnologien zu entwickeln.



11. Juni 2018

Geschäftsführerin Julia Rieder über Kritik am Standort Bombelhausen

Anlässlich der von einigen Bürgern geäußerten Bedenken bezüglich des neuen Firmenstandorts Bombelhausen steht unsere Geschäftsführerin Julia Rieder in einem Interview Rede und Antwort. Sie wurde von einem Reporter der lokalen Presse unter anderem über Aspekte des Umweltschutzes befragt:

Guten Tag Frau Rieder. Sie sind die Geschäftsführerin der Firma Nanosurface und haben in Bombelhausen den Bau des ersten Produktionswerkes geplant. Wie schreitet dieses Projekt voran?

Julia Rieder: Die Planung des Projekts in Kooperation mit der Abteilung für Wirtschaft, Bau- Denkmal- und Gesundheitswesen schreitet gut voran. Mit Hilfe des Abteilungsleiters Herrn Max-Richard von Waldhausen haben wir erfolgreich das Planfeststellungsverfahren in die Wege geleitet.

Das Planfeststellungsverfahren scheint bei vielen Bürgern Bombelhausens nicht gut angekommen zu sein, da sich nach der Veröffentlichung die Bürgerbewegung Na-No gegründet hat. Was halten Sie von der Bürgerinitiative?

JR: Es ist sehr schön zu sehen, dass sich einige Bürger Gedanken über den Bau unseres Werkes machen. Ihre Sorgen werden wir natürlich sehr ernst nehmen und jegliche Maßnahmen ergreifen, um sie zu beruhigen. Ich bin zuversichtlich, dass wir im gemeinsamen Dialog eine für beiden Seiten zufriedenstellende Lösung finden werden.

Welche konkreten Maßnahmen haben sie denn geplant?

JR: Zum Schutz während der Bauphase haben wir in Planung Lärmschutzmauern zu errichten. Zusätzlich wird das Werk mit vielen Sicherheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel Luft- und Wasserfiltern ausgestattet, um eine möglichst saubere und nachhaltige Produktion zu gewährleisten. Somit werden wir das Werk unter höchsten Standards der Betriebssicherheit betreiben.

Weiterhin wurde die Anschuldigung laut, die Firma Nano(sur)face stünde mit Argfrau in Verbindung und würde bei der Herstellung militärischer Produkte kooperieren. Stimmt das?

JR: Eine Verbindung zu Argfrau besteht nicht, da wir weder in Entwicklung noch in Produktion mit der Firma zusammenarbeiten. Es sind in Zukunft auch keine gemeinsamen Projekte geplant. Die Verbindung wurde fälschlicher Weise aufgestellt, da eine entfernte Verwandte meinerseits eine Ehe mit einem Mitglied der Gründungsfirma eingegangen ist. Aus einer solchen privaten Beziehung eine wirtschaftliche Kooperation abzuleiten, entbehrt sich jedoch jeder Grundlage.

 


15. Mai 2018

Sa, 26.Mai 2018: Informationsveranstaltung zum geplanten Standort Bombelhausen

Die Firma Nanosurface lädt Sie herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Firmensitz in Bombelhausen. In Kooperation mit der Universität Trübingen wird diese im Konferenzzentrum auf der Abendstelle stattfinden. Zusätzlich zu leitenden Firmenangehörigen, freuen wir uns besonders auf einen Vortrag von Prof. Eisenhart des Instituts für Oberflächenphysik der Uni Trübingen.

Unsere Geschäftsführerin Julia Rieder wird Sie zu Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr über das Projekt Bombelhausen informieren und die Perspektiven erörtern, die sich durch die Ansiedlung in Trübingen für de Stadt und das Unternehmen ergeben. Anschließend wird der Abteilungsleiter Forschung und Entwicklung, Andreas Fischer über die Produkte, die am neuen Standort hergestellt werden, sowie über Maßnahmen zu Betriebssicherheit und Umweltschutz sprechen. Daran anknüpfen wird Prof. Dr. Eisenhart, der insbesondere aktuelle Forschungsgebiete der Oberflächenstrukturierung und Kooperationsmöglichkeiten der Universität mit Nanosurface in diesen beschreiben wird.

Abschließend stehen Ihnen alle Vortragenden für Fragen zur Verfügung. Weiterhin können Sie im Foyer des Konferenzzentrums unsere innovativen Produkte begutachten und mehr zu Anwendungen in der Oberflächentechnologie erfahren.

Für Verpflegung wird durch ein kostenloses Snack-Buffet und eine Auswahl von Getränken gesorgt.

Flyer Download
Flyer_Infoveranstaltung.pdf (133.37KB)
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24. Mai 2017

Bombelhausen goes “Nano”: Nano(sur)face plant neuen Standort

Bombelhausen, 24. Mai 2017. Nano für Jedermann: Julia Rieder, Tochter des Geschäftsführers Gustav Rieder der schwäbischen Firma NanoGreen, gründet die neue Firma Nano(sur)face in Bombelhausen. Nach langer Forschung im Bereich der Nanobeschichtungen werden die Ergebnisse in praktische Anwendungen umgesetzt. Die Produktion soll Mitte nächsten Jahres starten und verspricht eine Vielzahl an Anwendungsgebieten. Interessierte können ab dem 1. Oktober die Ausstellung der Firma besuchen, die im Rahmen einer Infoveranstaltung eröffnet wird. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite: www.nanosurface.de