Die Blähfrösche

Der Blähfrosch (Rana inflatus) ist eine seltene Amphibienart der Gattung Echter Frosch (Rana), die eine Größe von bis zu 7 Zentimetern erreicht. Durch die grüne Grundfarbe und dunkelbraunen Flecken auf der Oberseite sind sie gut getarnt. Mit Geduld und Ruhe ist es jedoch möglich sie zu beobachten.

Blähfrösche sind in ganz Mitteleuropa verbreitet. Eines der wenigen Gebiete in Deutschland, wo man sie noch finden kann, ist das Naturschutzgebiet „Blähfroschwiesen“ bei Trübingen, in dem sie frei und geschützt leben können.
Sie besiedeln Grünland in der Nähe stehender oder fließender Gewässer, welche ihnen zum Laichen dienen. Nach der Winterruhe machen sie sich auf den Weg dorthin um auf Partnersuche zu gehen. Die Männchen besitzen dafür kehlständige Schallblasen als Resonanzverstärker zum Anlocken von Weibchen. Im Gegensatz zu manch' anderen Froschkonzerten werden die des Blähfrosches nicht als Lärmbelästigung, sondern vielmehr als Bereicherung empfunden. Ihre faszinierenden Liebesgesänge lässt selbst naturentfremdete Menschen aufhorchen und verweilen. In flachen, vegetationsreichen und geschützten Stellen des Gewässers findet man im Frühjahr große Laichballen, die aus bis zu 2000 Eiern bestehen können.

„Besonders geschützt“ nach Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung. Besonders geschützte Arten dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden.