03.07.2018
Der Orient-Express für War Lords

107 Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und natürlich Unternehmensvertreter hat der Wirtschaftsminister Jogge in den Reisekoffer gepackt. Mit seiner Karawane zieht er nun durchs Morgenland auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Diese wollen sich einige Interessenten durch den Handel mit mächtigen Maschinen und Fahrzeugteilen in Ländern wie Türkei, Libanon oder Saudi-Arabien ergattern. Sie wissen und geben selbst zu „wie sensibel Technologiedeals in dieser krisengebeutelten Weltregion sind“, doch scheint niemand von ihnen jeglichen Skrupel zu zeigen. Es heißt man will erstmal nur den zivilen Sektor bedienen, damit keine brenzligen Werkzeuge in die Hände von Terroristen fallen. Mal sehen wie lange das gut geht. Doch Türkei und Saudi-Arabien setzt man hier keine Grenzen, sie dürfen sich an Allem bedienen was der deutsche Tüftlergeist hergibt. Diese beiden Länder haben sich in letzter Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert, trotzdem zweifelt keiner der umherwandernden Delegierten auch nur eine Nanosekunde daran ihnen gefährliche Militärtechnologie in die Hände zu drücken. Apropos Nano, eine weitere Kuriosität bahnt sich den Weg aus der Wunderlampe in den Orient: Oberflächenmaterialien sind dort der nächste große Brüller in der Waffenentwicklung. Und wer will den Markt in diesem Sektor überfluten? Nano(sur)face hat sich sicherlich schon einen hervorragenden Platz auf dem Basar des Todes gesichert. Sowohl ARGFRAU als auch die Universität Trübingen hocken auf dem selbem Kamel und wollen dick abräumen. Als wäre das nicht schlimm genug, mischt nun die Politik auch ordentlich mit. Hans-Harro von Waldenfels gibt sich als schwäbischer Dschinn preis, der allen Käufern im nahen Osten jeden Wunsch erfüllt. Es ist komplett rücksichtslos und sadistisch die brodelnde Situation in dieser Region weiter aufzuheizen. Anstatt Öl ins Feuer zu gießen, ist es an der Zeit diesen Konflikt zu beenden: denn er schwappt auch zu uns rüber. Während Pfleiderle und seine 107 Räuber durch die Wüsten reisen um sich die Taschen vollzuhauen, wird bei uns der nächste kaltherzige Konzern errichtet und die regionalen Politiker unterwandert. Wir nehmen es nicht hin, dass Profit mit dem Leid unschuldiger Menschen gemacht wird und die Regierung sich als Konkubine für die Industrie hergibt. Bringt euch das auch auf die Palme? Dann kommt zu uns, der Bürgerinitiative Na-No!


03.07.2018
Brände, Lecks und Explosionen ...

sind leider nichts Ungewöhnliches in der Industrie. Davor kann man nie sicher sein - auch nicht wir in Bombelhausen, wo ein riesiges Areal für Firmen hergerichtet werden soll. Bei der noch so hoch angesehensten Firma wird an jedem erdenklichen Ende gespart. Nicht nur an Sicherheitsvorkehrungen, sondern auch daran, die Bevölkerung aufzuklären, wenn es zu einem Unfall kommt. Statt sich um den Schutz der Betroffenen und Umwelt zu sorgen wird erstmal abgewartet - es ist ja vielleicht gar nichts passiert. Doch wissen kann man das anfangs nicht, Gifte wirken nach ungewisser Zeit und deren Verbreitung sieht man nicht. Genauso sind Nanobeschichtungen für das bloße Auge unsichtbar. Niemand kennt die Langzeitfolgen dieser Materialien, wenn sie einmal in die Umwelt, geschweige denn in den Organismus von Mensch und Blähfrosch gelangen. Der Brand in der Fabrik CelticNano in Sallyfields, Irland, ist ein Paradebeispiel dafür, wie unvorhersehbar und verheerend Unfälle in der Industrie sind. Große Mengen an Schwefelhexafluorid-Gas, die bei der Herstellung dieser Nano-Beschichtungen verwendet werden, sind dabei ausgetreten. Ein Treibhausgas, das 22800 mal stärker als Kohlenstoffdioxid ist! Es dauert über 3000 Jahre bis dieses Gas in der Atmosphäre abgebaut wird. Außerdem tragen nun einige Arbeiter eine Vergiftung durch Dischwefeldecafluorid davon. Wie will Nano(sur)face dieses dauerhaft bestehende Risiko für Mitarbeiter und Anwohner verantworten? Früher oder später sind auch wir betroffen, wenn das Industriegebiet genehmigt wird.


04.06.2018
Bündnis zwischen Nano(sur)face und ARGFRAU

Nachrichten verbreiten sich schnell über Netz und Bäckerbesuche. Sicherlich haben die meisten von euch schon gehört, dass Nano(sur)face nun gemeinsame Sache mit der Firma ARGFRAU machen will. Nun, was ist daran schlimm? Eigentlich rein gar nichts, wenn ARGFRAU nicht einer der größten Rüstungslieferanten des Landes wäre. Die besten Geschäfte macht man zu Kriegszeiten schließlich immernoch mit Luftfahrtausrüstung für das Militär. Dafür beliefert ARGRAU unter anderem Fahrwerke, Flugsteuerungen, Betätigungs- und Luftsysteme, die auch in Kampfflugzeugen und Mitlitär-hubschraubern eingesetzt werden.

Viele besorgte Bürger warten noch immer auf ein Statement seitens Nano(sur)face, doch diese hüllen sich in verdächtiges Schweigen. Genug Anlass, auf die angekündigte Infoveranstaltung am 26. Mai zu gehen um uns besser über deren Produkte zu informieren und Licht ins Dunkel zu bringen. Die Vertreter erwähnten keine Produkte für das Militär, doch wer teilt schon seine Geheimprojekte mit der Öffentlichkeit? Die vorgestellte Produktpalette, basierend auf Nanotechnologien, sind mindestens genauso besorgniserregend. Antibac 3000 soll Bakterien in die Flucht schlagen, indem es sie mit „Nanospeeren“ drangsaliert. Nanofresh ist eine schmutz- und wasserabweisende Beschichtung, mit der man jeden erdenklichen Alltagsgegenstand zukleistern kann. Wir fragen uns: was wissen wir über diese Nanobeschichtungen? Wer garantiert, dass sie nicht in die Umwelt geraten und unsere Gewässer vergiften? Mit welchen gesundheitlichen Folgen müssen wir rechnen, wenn sie offenbar so effektiv Bakterien ausmertzen? Wollen und vor allem können wir in einer sterilen Welt leben? Und wieviel Geld könnten sie mit dem Einsatz auf Militäranzügen und Kampfflugzeugen verdienen?


13.05.2018
Bürgerbegehren: Kein Industriegebiet im Neckartal!

Wir haben ein Bürgerbegehren gestartet, um zu verhindern, dass neben Bombelhausen und den angrenzenden Blähfroschwiesen ein Industriegebiet entsteht, was verherrende Auswirkungen auf Natur und Lebensqualität nach sich ziehen würde. Mit genug Unterschriften wird ein Bürgerentscheid durchgeführt, der über den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens entscheidet. Das können Sie tun:
Die Unterschriftenliste unter  Downloads  ausdrucken. Selbst ausfüllen, unterschreiben und weitere Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte überzeugen mitzumachen. Die Liste in einen Briefumschlag stecken und senden an:
Verónica Rana, Kastagnettenstr. 11, 72077 Trübingen-Bombelhausen.
Gemeinsam können wir die Natur um Bombelhausen erhalten!


11.05.2018
Bebauung des Gebiets "Bombelhausen-Ost"

Nun ist es offiziell: das Planfeststellungsverfahren wurde eingeleitet. In direkter Nähe zu Bombelhausen und seinen Blähfroschwiesen soll ein großes Industriegebiet entstehen. Neben Nano(Sur)Face, einer schwäbischen Tochterfirma von NanoGreen, sollen weitere Unternehmen folgen. Nicht mit uns - es ist Zeit zu handeln!